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Hanseatische Sanierungstage

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Hanseatische Sanierungstage

Als zentraler Schwerpunkt der Verbandsarbeit finden die „Hanseatischen Sanierungstage“ seit 1989 statt. Alljährlich treffen sich Unternehmer, Bauleiter und Sachverständige aus dem Gebiet der Bauwerkserhaltung auf der dreitägigen Fachtagung. Während der Veranstaltung werden Fachvorträge über den aktuellen Wissensstand der Branche gehalten. Dabei werden praktisch erprobte Regeln der Technik präsentiert, die für die Altbausanierung relevant sind. In den vergangenen Jahren nahmen regelmäßig über 500 Teilnehmer und 70 Aussteller teil.

Hanseatische Sanierungstage erfolgreich umgesetzt

Drei Tage voller Höhepunkte

Wieder einmal ein voller Erfolg: Die 32. Hanseatischen Sanierungstage vom 13. bis 15. Oktober in Lübeck hatten wie gewohnt zahlreiche Höhepunkte zu bieten. Der Termin in diesem Jahr, vorverlegt in den Oktober, bot auf jeden Fall drei sonnige Tage, wenngleich der BuFAS-Vorstand die etwas geringere Anzahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr den Herbstferien in einigen Bundesländern zuschreiben musste.

 

Startpunkt bildete am ersten Veranstaltungstag der Workshop „Meister oder Master? Bildungswege für das Bauen im Bestand“, moderiert von Dr.rer.nat. Constanze Messal, BuFAS und Dipl.-Ing. Gero Hebeisen, DHBV e.V. Insgesamt 98 Studentinnen und Studenten sowie Azubis hatten sich zu den Hanseatischen Sanierungstagen über die Website der Zertifizierung Bau GmbH angemeldet. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr zum dritten Mal den Nachwuchs gesponsert und damit den kostenfreien Zugang zu dieser dreitägigen hochkarätigen Veranstaltung ermöglicht. Eingeladen war auch der Geschäftsführer der Zertifizierung Bau, Dr. Matthias Witte, der im Vorfeld zur Verleihung des Nachwuchs-Innovationspreises Bauwerkserhaltung das Unternehmensportfolio insbesondere im Hinblick auf den Nachwuchs mit dem Titel „Heute schon an die zukünftigen Aufgaben denken“ vorstellte.

 

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Aussteller durch den BuFAS-Vorstandsvorsitzenden Prof. Axel C. Rahn stellte Geschäftsführer Detlef Krause in gewohnt humorvoller Weise die einzelner Aussteller und deren Produkte vor. Gut gefüllt war auch in diesem Jahr die Rotunde, die wiederum ausreichend Platz für die Messestände bot. 

Mit dem Titel „Mängel – Schäden – Prävention“ startete im Anschluss der Vortragsreigen, unterteilt in 10 Sektionen. Wie gewohnt beendete die BuFAs-Mitgliederversammlung den ersten Veranstaltungstag. Nach Jahresrückblick und Entlastung des Vorstands wurde der Geschäftsführer Detlef Krause, der über 13 Jahre die Geschicke des Verbandes geleitet hatte, verabschiedet. Detlef Krause wird sein Amt mit Ende des Jahres abgeben. Prof. Dipl.-Ing. Axel C. Rahn ließ die zurückliegenden Jahre Revue passieren und dankte für das herausragende Engagement. Die Mitglieder dankten mit „Standing Ovation“. 

Vorgestellt wurde auch der zukünftige BuFAS-Geschäftsführer und BuFas-Vorstandsmitglied, Matthias Ruhnke und dessen Mitarbeiterin Romy Schilling. 

 

Aufregung und Höhepunkt gleichermaßen war am Folgetag ohne Frage die Verleihung des Nachwuchs-Innovationspreises. Die Laudatio hatte dankenswerter Weise Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer übernommen. Abschluss bildete der Vortrag der diesjährigen Preisträgerin Jessica Klinkner. 

Große Überraschung am Rande dieses Tages: Das Team des BuFAS-Vorstands überreichte zum Abschied ein eigens kreiertes Buch an Detlef Krause, in dem langjährige Wegbegleiter, Freunde, Kollegen und Besucher der Hans. Sanierungstage die besten Wünsche zum Eintritt in das Rentendasein zum Ausdruck gebracht hatten. Ausklang an diesem Tag bildete das bunte Abendprogramm mit Solo-Saxophonistin Gina Brese.

 

Neben den weiteren Vorträgen am Abschlusstag bot die Fachexkursion die Besichtigung ausgewählter Sanierungsprojekte der Stadt Lübeck. Im Vorfeld hatte dieser Tag mit der Übergabe der „Roten Laterne“ von dem letztjährigen Träger Prof. Dr. -Ing. Harald Garrecht an seinen Nachfolger Dr. Dieter Figge seinen Auftakt genommen. Vorgesehen eigentlich für den Vorabend, hatte es der diesjährige Laternenträger nicht rechtzeitig zur abendlichen Übergabe geschafft. Daher nutzte Prof. Garrecht die Gelegenheit, humorvoll und zur Freude der Zuhörer sein großes Bedauern „zum Verlust“ der Laterne auszudrücken und diese, mit der er sich bestens angefreundet habe, wieder „herausrücken“ zu müssen. Seine Laterne sei über die Weitergabe geradezu beleidigt gewesen, doch die Versöhnung sei durch die Zusage gelungen, sobald als möglich die Laterne wieder zurück ins Schwäbische zu holen. 

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